Oxyle gewinnt Green Business Award für PFAS-Filter

Einführung: Oxyle und die unsichtbare Gefahr

Oxyle PFAS Trinkwasser steht für einen Meilenstein im Kampf gegen per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Diese Chemikalien gelten als ’ewige Schadstoffe‘ und belasten Umwelt und Gesundheit weltweit. Mit dem Gewinn des Green Business Award 2024 rückt das ETH-Spin-off Oxyle nun ins Rampenlicht.

PFAS – eine globale Herausforderung

PFAS zeichnen sich durch hohe Beständigkeit aus: Sie reichern sich in Wasser, Böden und Organismen an und lassen sich konventionell kaum abbauen. Langfristige Exposition kann zu hormonellen Störungen, Krebs und Immunschwäche führen. Trinkwasser ist dabei eine der Hauptquellen für PFAS-Belastung.

Die Technologie von Oxyle

Oxyle setzt auf eine patentierte Adsorptions- und Oxidations-Kombination, die PFAS-Moleküle mechanisch bindet und anschließend sicher zerstört. Das modulare System lässt sich flexibel in kommunale und industrielle Anlagen integrieren. Tests zeigten eine Reduktion der PFAS-Konzentration um über 99 % und eine hohe Energieeffizienz.

Green Business Award: Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Der Green Business Award würdigt Unternehmen, die technische Innovation mit ökologischer Verantwortung verbinden. Die Jury hob besonders Oxyles Beitrag zur Trinkwasserqualität, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit hervor. Die Preisverleihung fand im Rahmen der internationalen Umweltkonferenz in Berlin statt.

Ausblick und Bedeutung für die Wasserwirtschaft

Mit der Auszeichnung im Gepäck will Oxyle die Serienproduktion ausbauen und Pilotprojekte in Europa und Nordamerika starten. Die Technologie könnte bald einen Standard für PFAS-Entfernung setzen und so einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Umwelt und menschlicher Gesundheit leisten.

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