Aluminium im Trinkwasser
Natürliches Vorkommen von Aluminium
Aluminium ist nach Sauerstoff und Silicium das dritthäufigste Element der Erdkruste und damit das häufigste Metall. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Oberflächen- und Grundwassers, und kommt somit im Trinkwasser und anderen Lebensmitteln, insbesondere in Früchten und Gemüse vor, allerdings aufgrund seines unedlen Charakters praktisch ausschließlich in gebundener Form. Wegen seiner geringen Löslichkeit sind die Werte deshalb in Gewässern mit unterhalb von 0,05 mg/l sehr niedrig. In pflanzlichen Nahrungsmitteln liegen die Gehalte weitaus höher, im Bereich von etwa 10 bis 50 mg/kg. In Teeblättern werden bis zu 30.000 mg/kg gemessen
Aluminium Belastung
Zusätzliche Belastungsquellen sind aluminiumhaltige Bedarfsgegenstände für Lebensmittel wie Kochutensilien, Dosen, Folien oder Tuben, aus denen das Leichtmetall leicht auf die Speisen übergehen kann. Aluminium ist außerdem in Medikamenten zur Neutralisation der Magensäure, so genannten Antacida, und in kosmetischen Mitteln enthalten. In vielen Deorollern und Deosprays wird es beispielsweise wegen seiner schweißhemmenden Wirkung eingesetzt.
Aluminium zur Wasseraufbereitung
Aluminiumsalze werden in bestimmten Wasserwerken bei der Trinkwasseraufbereitung zur Entfernung von Trübstoffen eingesetzt. Bei diesem Prozess, Flockung genannt, bewirken die eingesetzten Flockungsmittel die Bildung von großen absetzbaren Flocken. So werden suspendierende Stoffe (Öle und Fette) und kolloidale Partikel (kleiner als 1µm) in abtrennbare Aggregate überführt, die dann durch Sedimentation oder Filtration abgeschieden werden. Neben den Trübstoffen wird bei diesen Prozessen auch das Flockungsmittel selbst wieder aus dem Wasser entfernt.
Aluminium aus dem Wasser filtern
Mit unseren Filterpatronen wie der NFP Premium (Filterfeinheit 0,45 µm) sind wir in der Lage, noch evtl. verbliebene Reste des Flockungsprozesses, wie auch das gebundene Aluminium des Trinkwassers sicher zu entfernen, da die Partikelgröße die Filterfeinheit überschreitet. Tests in unserem Labor haben gezeigt, dass Aluminiumverbindungen selbst in hohen Konzentrationen sicher entfernt werden, da nach dem Filter kein Aluminium nachgewiesen werden konnte, es jedoch zum schnellen Zusetzen des Filters führte, was die Filterleistung unterstreicht.

» Carbonit NFP Premium
45,00 € (inkl. MwSt.)
Zum ProduktFAQ: Aluminium im Trinkwasser – Ursachen, Risiken & Filterlösungen
Erfahre, wie Aluminium ins Leitungswasser gelangt, welche gesundheitlichen Risiken bestehen und wie Carbonit & Alvito Filter Aluminium sicher entfernen.
Ja. In höheren Konzentrationen kann Aluminium das Nervensystem beeinträchtigen und wird mit Alzheimer in Verbindung gebracht. Der WHO-Grenzwert liegt bei 0,2 mg/L. Aktivkohlefilter können Aluminium zuverlässig reduzieren.
Aluminium gelangt durch geologische Ablagerungen, alte Wasserleitungen oder den Einsatz von Aluminiumsalzen bei der Wasseraufbereitung ins Trinkwasser – besonders bei saurem pH-Wert.
Die besten Ergebnisse liefern Aktivkohle- und Ultrafiltrationssysteme. Marken wie Carbonit und Alvito nutzen hochverdichtete Aktivkohle, die Aluminium, Schwermetalle und Rückstände effektiv bindet – ohne wertvolle Mineralien zu entfernen.
Carbonit Filterpatronen wie NFP Premium oder IFP Puro bestehen aus gesintertem Aktivkohleblock. Sie entfernen Aluminium, Schwermetalle, Pestizide und Medikamentenrückstände – TÜV-geprüft, Made in Germany.
Alvito Filtereinsätze kombinieren Carbonit-Technologie mit modularer Bauweise und optionaler Wasserwirbelung. Dadurch werden Aluminium, Bakterien und organische Stoffe effizient reduziert – bei weichem, natürlichem Geschmack.
Beide Systeme sind hervorragend. Carbonit überzeugt mit geprüfter Filterqualität, Alvito mit flexiblen Modulen und Designlösungen. Wähle nach deinem Bedarf: Untertisch, Auftisch oder direkt am Wasserhahn.
Der Filter sollte alle 6 Monate oder nach etwa 10.000 Litern gewechselt werden, um eine konstante Reduktion von Aluminium und anderen Schadstoffen sicherzustellen.
Mit einem Trinkwasser-Testset oder einer Laboranalyse. Werte über 0,1 mg/L gelten als auffällig – in diesem Fall ist ein Aktivkohlefilter von Carbonit oder Alvito empfohlen.